
Ite ad Joseph – Geht zu Josef
Einladung zur Betrachtung
Betrachte die Szene mit Josef, dem Hüter des Heiligen,
dem stillen Arbeiter in den Geheimnissen Gottes.
Das Bild des sterbenden Josef und das Marmorrelief,
auf dem Jesus ihm sanft den Bart berührt,
sprechen mehr als tausend Worte –
von einer Beziehung voller Vertrauen und Achtung,
vom letzten Augenblick,
der keine Einsamkeit, sondern Heiligkeit bedeutet.
Josef sprach nicht viele Worte –
doch im Schweigen hörte er Gott mit dem Herzen.
Er war ein Mann der Tat, nicht des Lärms.
Vielleicht trägst auch du Lasten, die niemand sieht.
Vielleicht ist deine Liebe still.
Vielleicht suchst du Geborgenheit und Nähe
in der Unsicherheit des Alltags.
Josef ist da –
nicht als ferne Gestalt vergangener Zeiten,
sondern als Freund,
als Mann des Schweigens,
als Mann der Entschlossenheit,
als Beschützer der Familie und der Sterbenden.
Was bedeutet es, dass Jesus auch dich – wie Josef –
in der Stille der Liebe berührt?
Dass er dir sagt:
„Ich habe dein Leben gesehen. Danke.“
Was möchtest du heute diesem stillen Beschützer anvertrauen?

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