Die Jakobskirche wurde zwischen 1613 und 1615 erbaut.
Links von ihr steht die ehemalige städtische Mädchenschule von Fabianij, heute als Bildungszentrum Janez Levec bekannt. Rechts der Kirche erhebt sich die Mariensäule.
Zwischen 1667 und 1670 wurde an das Kirchenschiff eine achteckige Kapelle zu Ehren des heiligen Franz Xaver angebaut. 1882 errichtete man auf dem Platz vor der Kirche eine Gedenksäule mit dem Bildnis der unbefleckten Jungfrau Maria.
Nach dem Erdbeben und Brand erfuhr die Kirche ihre große Renovierung. Der Brand von 1774 führte zum Abriss des angrenzenden Jesuitenkollegs. Nach dem verheerenden Erdbeben von 1895 gestaltete der Linzer Architekt Raimund Jeblinger das Kirchenäußere vollständig um und errichtete einen neuen Glockenturm.
Die barocke Skulptur in Laibach erreichte ein hohes künstlerisches Niveau. Bereits 1931 sprach der Kunsthistoriker France Stele von einer regelrechten „Laibacher Bildhauerschule“, die geprägt war von den Meistern Mihael Kuša, Luka Mislej und insbesondere Francesco Robba. Anfangs wurden Skulpturen in Venedig in Auftrag gegeben oder von italienischen Künstlern ausgeführt, doch mit der Zeit entstanden sie zunehmend auch durch ortsansässige Meister und ausländische Künstler, die sich in der Stadt niederließen.
Der bedeutendste unter ihnen war Francesco Robba, der in dem Gebiet des heutigen Sloweniens, in Kärnten und in Zagreb tätig war. Seine Werke werden mit denen des berühmten Bildhauers Georg Raphael Donner verglichen. In Laibach sind einige seiner wichtigsten Meisterwerke erhalten, darunter der Brunnen vor dem Rathaus, die Altäre der Kathedrale, der Jakobskirche sowie der Ursulinen- und Franziskanerkirche.












