15. Jahrhundert
Frühgotische Ursprünge: Die heutige barocke Kirche steht an der Stelle einer gotischen Kirche, die im frühen 15. Jahrhundert von Augustiner-Chorherren erbaut wurde.
8. Mai 1598
24. Juni 1603
5. Dezember 1603
1. Mai 1613
15. November 1615
25. Mai 1625
1658
1667–1670
1682
Vor der Kirche wurde der Akademische Platz angelegt, mit einer eindrucksvollen Statue der Jungfrau Maria auf einer hohen Säule. Die Marienstatue wurde nach dem Entwurf des Universalgelehrten Janez Vajkard Valvasor gegossen.
1701
Dadurch wurde zusätzlicher Raum geschaffen: Von den nördlichen Emporen aus konnten die Schüler an den Gottesdiensten teilnehmen, von den südlichen aus auch der Laibacher Adel.
Die Bauarbeiten wurden vom Architekten Francesco Ferrata geleitet; die Steinmetzarbeiten übernahm Luka Mislej.
Mislej schuf auch das neue Hauptportal, durch das man noch heute die Kirche betritt. Die Gewölbe wurden mit Stuckarbeiten unter der Leitung von Tommas Ferrata verziert.
1702
1709–1738
Die Kirche wurde mit neuen steinernen Altären ausgestattet, die bis heute bewundert werden können. In Anzahl und Qualität ist die Jakobskirche zweifellos die prachtvollste Kirche Laibachs. Die zehn monumentalen barocken Steinaltäre sind mit herrlichen Marmorskulpturen geschmückt, die von venezianischen Bildhauern wie Jacopo Contieri, Paolo Groppelli, Francesco Robba, Franz Rotman sowie Angelo Putti mit seinem Bruder und Matthias Hendrickhs für die Laibacher Jesuiten geschaffen wurden. Die Altäre wurden von den einheimischen Steinmetzen Luka Mislej (primipil) und Franc Grumnik (documentar) errichtet.
21. Juli 1773
24. Juni 1774
1775
1785
1867
1869
Der Maler Janez Wolf malte das Altarfresko neu, das noch heute hinter dem Hochaltar von Robba zu sehen ist. Er schuf es in der Tradition der illusionistischen barocken Malerei und ließ sich vom Altar des hl. Ignatius von Pozzo in der Kirche Il Gesù in Rom inspirieren.
1885–1886
Die Kirche wurde innen und außen umfassend renoviert. Während der Renovierung malte der Künstler Jurij Šubic vier Deckenfelder im Kirchenschiff mit Szenen aus dem Leben des hl. Jakobus, die noch heute zu sehen sind.

1895
An Ostern wurde Ljubljana von einem starken Erdbeben erschüttert. Die Kirchtürme der Jakobskirche wurden so stark beschädigt, dass sie bis zum Kirchendach abgerissen werden mussten. Ein neuer Turm wurde 1897 errichtet (Architekt Raimund Jeblinger).

1982
2006
2007
2008
2015
- Im Oktober restaurierten Experten des Restaurierungszentrums den kleinen Turm über der Kuppel der Kapelle des hl. Franz Xaver.
- Die Jesuitengemeinschaft in St. Jakob in Ljubljana bestand aus fünf Mitgliedern. Pfarrer war P. Jože Kokalj.
- Im November (am 16. und 29.) feierte die Pfarre das 400-jährige Jubiläum der Kirchweihe.
2024
Die seit 2006 laufende Renovierung unter der Leitung des Restaurierungszentrums des Instituts für den Schutz des Kulturerbes Sloweniens (ZVKDS) wurde vom Kulturministerium der Republik Slowenien und der Pfarre St. Jakob, Ljubljana, finanziert.
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